Swissvotes: Fakten, Zahlen und Karten zu allen eidgenössischen Volksabstimmungen

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Viele Personengruppen interessieren sich auch nach dem Abstimmungssonntag für die Resultate der Schweizer Volksabstimmungen – etwa Politiker, Journalisten, Historiker, Lobbyisten oder Marktforscher. Mit Swissvotes lancieren nun die Bundeskanzlei, das Bundesamt für Statistik und die Universität Bern ein neues Portal mit Zahlenmaterial und Karten zu sämtlichen eidgenössischen Abstimmungen seit der Gründung des Bundesstaats 1848. Viele Daten können auch im Excel-Format heruntergeladen werden, so dass Analysen bis auf Gemeindeebene hinunter möglich sind – wobei die Daten verständlicherweise um so detaillierter sind, je weniger lang die Abstimmung zurückliegt: Für die Abstimmung „Verbot der Lotterie und Hasardspiele“ vom 14. Januar 1866 beispielsweise kann man nicht viel mehr als die Ja- und Nein-Stimmen pro Kanton abrufen.

Historische Ereignisse in Google Earth visualisieren

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Als Historiker interessiere ich mich unter anderem für die Visualisierung von historischen Fakten in Bezug auf Zeit und Raum. Ein schönes Beispiel hierfür ist das Projekt Mapping the Holocaust des United States Holocaust Memorial Museum. Der Holocaust Timeline Layer für Google Earth zeigt die Konzentrationslager der Nazis für ein beliebiges Datum zwischen 1933 und 1945 (einstellbar über einen Schieberegler am oberen Bildrand). Der Holocaust Encyclopedia Layer fügt der Karte weitere für den Holocaust wichtige Orte hinzu, wobei sich wie üblich per Mausklick ein Popup-Fenster mit Bildern, Texten und Links öffnet.
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Wie man einen Wikipedia-Artikel georeferenziert

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Immer mehr Wikipedia-Artikel, die sich auf einen bestimmten geografischen Ort beziehen, sind georeferenziert, d.h. mit Koordinaten versehen. Durch einen Klick auf diese Koordinaten gelangt man auf eine zentrale Seite, von wo aus man mit einem weiteren Klick den gesuchten Ort auf einem von diversen GIS-Systemen anzeigen lassen kann.

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Die Frage ist nun, wie man solche Koordinaten selbst in einen Wikipedia-Artikel einfügt. Eine elegante Variante führt über Google Earth und ein Plugin aus dem Alder-Wiki. Dieses Plugin (eine KMZ-Datei) wird mit Google Earth geöffnet und blendet ein Fadenkreuz ein, das man über dem zu beschreibenden Objekt positioniert. Durch einen Klick wird diese Position dann in ein Web-Formular übertragen, wo man die Formatierung definiert und Zusatzinformationen einfügt. Dieses Formular generiert dann den Wiki-Code, den man mit Copy/Paste in den Wikipedia-Artikel einfügt, beispielsweise {{Coordinate|article=/| NS=47.35892| EW=8.53027| type=landmark| name=Museum Rietberg| region=CH-ZH}}. Das Resultat sehen Sie hier.

Hat man das Prinzip einmal verstanden, ist es ausgesprochen einfach und effizient. Es gibt also eigentlich keinen Grund, warum man nicht jeden Wikipedia-Artikel auch gleich mit den Geokoordinaten versehen sollte.