Karten mit Detailansichten auf Basis von jQuery

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Wer selbst gestaltete Karten einer eingebundenen Google Map vorzieht findet in diesem jQuery-Plugin eine gute Hilfestellung. Das Plugin erlaubt es, Bereiche der Karte zu markieren und dafür Detailkarten anzubieten, die dynamisch eingezoomt werden. Die Hotspots sind anklickbar, es öffnet sich ein Popup mit Detailinformationen. Ein schönes Anwendungsbeispiel findet sich auf der Website von NC Marine Science (woher auch der obige Screenshot stammt).

Google baut Google Maps zum vollwertigen Navigationssystem aus

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Screenshot: Google Maps Navigation auf Android 2.0

Google Maps kann man inzwischen auf allen gängigen Smartphones nutzen – auf dem iPhone und auf Android-Geräten gehört eine entsprechende Applikation zum Lieferumfang. Geräte mit GPS-Empfänger zeigen die aktuelle Position auf der Karte an, und zusammen mit dem Routenplaner von Google Maps kann man sich fast wie mit einem Navigationssystem ans Ziel führen lassen.

“Fast” deshalb, weil man nach wie vor anhand des klassischen Kartenmaterials selbst entscheiden muss, an welcher Kreuzung man wie abbiegen muss, um der vorgeschlagenen Route zu folgen. Es fehlt sowohl das typische perspektivische Kartenbild von Navigationsgeräten (vgl. Screenshot oben) also auch die konkrete Information, nach welcher Distanz man in welche Richtung abbiegen muss. Mit Google Maps zu navigieren war deshalb bisher anstrengend und – weil man zwangsläufig länger auf das Display schauen muss – nicht ungefährlich.

Nun will Google aber seinen Kartendienst zum vollwertigen Navigationsgerät ausbauen, zumindest auf Smartphones mit Googles Betriebssystem Android 2.0 wie das Motorola Droid. Das Projekt heisst Google Maps Navigation und hat einige interessante Besonderheiten gegenüber einem klassischen Navigationsgerät von TomTom, Garmin & Co. Zunächst ist das Kartenmaterial nicht im Gerät gespeichert, sondern wird laufend über das Funknetz geladen. Dadurch ist das Kartenmaterial immer auf dem neusten Stand, und man hat automatisch Karten für die ganze Welt zur Verfügung. Zudem kann man auf interessante Zusatzfunktionen von Google Maps zugreifen, namentlich die Satellitenfotos und Google Street View. Natürlich kann die Abhängigkeit von einer Funkverbindung auch ein Nachteil sein – in einem Handy-Funkloch steigt auch das Navigationsgerät aus, und je nach Preisplan können die geladenen Daten ordentlich Geld kosten.

Google Maps Navigation verfügt auch über eine Sprachsteuerung, um das gesuchte Ziel einzugeben. Das Umgekehrte – nämlich Navigationsanweisungen per Sprachausgabe – zeigt das Video hingegen nicht. Hier dürfte bis auf weiteres ein Vorteil eines klassischen Navigationsgerät sein: Der Komfort, dass ein menschlicher Sprecher mit wohlklingender Stimme in der Muttersprache des Fahrers Anweisungen gibt, ist nicht zu unterschätzen. Es dürfte schon noch ein bisschen dauern, bis Google Maps Navigation akzentfrei sagen kann: “Nach 200 Metern, beim Bellevue: Rechts abbiegen und der Strasse in Richtung Central folgen!”