Interaktive Karten erstellen mit Google Map Engine Light

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Google Map Engine Light - Zürcher Stadtwanderung

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Immer wieder kommt man in die Situation, dass man Orte, Wege oder Bereiche auf einer Landkarte einzeichnen muss. Das ist an sich schon nicht ganz einfach, denn man braucht einerseits gutes Kartenmaterial als Grundlage und andererseits eine geeignete Software. Besteht dann zusätzlich die Anforderung, dass die Karte regelmässig gepflegt werden muss, dann wird es noch etwas anspruchsvoller. Und so richtig kompliziert wird es, wenn das Ergebnis als interaktive Karte im Web publiziert werden soll.
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If It Was My Home: Dimensionen der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko visualisiert

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Ölteppich im Golf von Mexiko: So gross wie die Schweiz

Ölteppich im Golf von Mexiko: So gross wie die Schweiz

Es ist schwierig, sich die Ausmasse der aktuellen Umweltkatastrophe im Golf von Mexiko vorzustellen. Die Website If It Was My Home macht es einem etwas leichter: Die auf Google Maps basierende Applikation verschiebt den Ölteppich an einen beliebigen Ort auf der Erde und erlaubt es dadurch, Grössenvergleiche anzustellen. Erschreckend Erkenntnis: Das Erdöl, das nach dem Unfall auf der Bohrinsel “Deepwater Horizon” ausgetreten ist, bedeckt derzeit eine Fläche in der Grösse der Schweiz.
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Google Street View erobert die Skipisten

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Rechtzeitig zu den Olympischen Winterspielen 2010 hat Google eine ihrer 360-Grad-Kameras auf ein Schneemobil montiert und die Skipisten von Vancouver für Street View erschlossen. Nach dem Fahrrad, das Stonehenge umrundete, ist das Schneemobil das zweite Spezialgefährt, das anstelle von Autos zum Einsatz kommt. Man darf gespannt sein, was sich Google sonst noch einfallen lässt…

SwissTrains: Wie die SBB fährt (oder fahren müsste)

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Screenshot SwissTrains

Für Eisenbahn-Enthusiasten ist SwissTrains ein Muss: Das Google Maps Mashup zeigt die aktuellen Positionen aller Züge im SBB-Netz, und man kann sogar einen ausgewählten Zug nachverfolgen. Das erinnert stark an Air Traffic, wo der Luftverkehr über Zürich-Kloten visualisiert wird. Während Air Traffic allerdings echte (wenn auch verzögerte) Positionen abbildet, basiert die Visualisierung von SwissTrains derzeit nur auf dem Fahrplan. Die Applikation zeigt also nicht, wo ein Zug tatsächlich ist, sondern wo er gemäss Fahrplan sein müsste. Bei der sprichwörtlichen Pünktlichkeit der SBB stimmen so die allermeisten Positionsangaben zwar recht gut, darauf verlassen sollte man sich aber nicht. Insofern ist SwissTrains kein eigentlicher Traffic Monitor, sondern eine – sehr schön gemachte – Fahrplanvisualisierung.

Mit Google Streetview auf dem Kulturtrip

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Wegen Streetview steht Google derzeit in der Schweiz in der Kritik: Der Eidgenössische Datenschützer klagt beim Bundesverwaltungsgericht wegen Verletzung der Privatsphäre. Dass Streetview nicht nur ein Dienst für Voyeure darstellt, sondern ein wertvolles Instrument der Kulturvermittlung sein kann, will Google durch eine Partnerschaft mit der UNESCO unter Beweis stellen: Monumente des UNESCO Weltkulturerbes werden in Streetview zugänglich gemacht, etwa Stonehenge, die Altstadt von Prag oder das Schloss Versailles.

Google baut Google Maps zum vollwertigen Navigationssystem aus

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Screenshot: Google Maps Navigation auf Android 2.0

Google Maps kann man inzwischen auf allen gängigen Smartphones nutzen – auf dem iPhone und auf Android-Geräten gehört eine entsprechende Applikation zum Lieferumfang. Geräte mit GPS-Empfänger zeigen die aktuelle Position auf der Karte an, und zusammen mit dem Routenplaner von Google Maps kann man sich fast wie mit einem Navigationssystem ans Ziel führen lassen.

“Fast” deshalb, weil man nach wie vor anhand des klassischen Kartenmaterials selbst entscheiden muss, an welcher Kreuzung man wie abbiegen muss, um der vorgeschlagenen Route zu folgen. Es fehlt sowohl das typische perspektivische Kartenbild von Navigationsgeräten (vgl. Screenshot oben) also auch die konkrete Information, nach welcher Distanz man in welche Richtung abbiegen muss. Mit Google Maps zu navigieren war deshalb bisher anstrengend und – weil man zwangsläufig länger auf das Display schauen muss – nicht ungefährlich.

Nun will Google aber seinen Kartendienst zum vollwertigen Navigationsgerät ausbauen, zumindest auf Smartphones mit Googles Betriebssystem Android 2.0 wie das Motorola Droid. Das Projekt heisst Google Maps Navigation und hat einige interessante Besonderheiten gegenüber einem klassischen Navigationsgerät von TomTom, Garmin & Co. Zunächst ist das Kartenmaterial nicht im Gerät gespeichert, sondern wird laufend über das Funknetz geladen. Dadurch ist das Kartenmaterial immer auf dem neusten Stand, und man hat automatisch Karten für die ganze Welt zur Verfügung. Zudem kann man auf interessante Zusatzfunktionen von Google Maps zugreifen, namentlich die Satellitenfotos und Google Street View. Natürlich kann die Abhängigkeit von einer Funkverbindung auch ein Nachteil sein – in einem Handy-Funkloch steigt auch das Navigationsgerät aus, und je nach Preisplan können die geladenen Daten ordentlich Geld kosten.

Google Maps Navigation verfügt auch über eine Sprachsteuerung, um das gesuchte Ziel einzugeben. Das Umgekehrte – nämlich Navigationsanweisungen per Sprachausgabe – zeigt das Video hingegen nicht. Hier dürfte bis auf weiteres ein Vorteil eines klassischen Navigationsgerät sein: Der Komfort, dass ein menschlicher Sprecher mit wohlklingender Stimme in der Muttersprache des Fahrers Anweisungen gibt, ist nicht zu unterschätzen. Es dürfte schon noch ein bisschen dauern, bis Google Maps Navigation akzentfrei sagen kann: “Nach 200 Metern, beim Bellevue: Rechts abbiegen und der Strasse in Richtung Central folgen!”

Google Maps mit Gebäudesilhouetten

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Screenshot: Google Maps, Klosbachstrasse/Neptunstrasse, Zürich

Vielleicht habe ich bisher einfach nicht darauf geachtet, aber kürzlich ist mir eine interessante Eigenschaft von Google Maps aufgefallen: In einzelnen Städten werden Gebäude in Form von stark abstrahierten 3D-Körpern angezeigt. Ein schönes Detail, das die Orientierung erleichtert.

Woher mögen diese 3D-Körper kommen, und weshalb sind sie derzeit nur sehr punktuell vorhanden? Ein Vergleich mit Google Earth bringt Klarheit: Ganz offensichtlich werden die Daten aus dem dortigen Layer “3D-Gebäude” benutzt.

Screenshot: Google Earth, Klosbachstrasse/Neptunstrasse, Zürich